
Nürnberg Barock wurde im Mai 2023 gegründet und vereint junge, professionelle Musiker aus Nürnberg, die ihre Leidenschaft für Alte Musik und Historische Aufführungspraxis mit einem breiten und neugierigen Publikum teilen. Viele der Ensemblemitglieder sind bereits international in der Musikszene etabliert und wurden bei bedeutenden internationalen Wettbewerben ausgezeichnet.
Seit seiner Gründung hat sich Nürnberg Barock mit durchdachten, lebendigen und künstlerisch anspruchsvollen Programmen einen festen Platz in der Nürnberger Konzertlandschaft erarbeitet und begeistert kontinuierlich ein wachsendes Publikum. Das Ensemble präsentiert Alte Musik in einem frischen und zeitgemäßen Rahmen – von Orchester- und Kammerkonzerten über moderierte Gesprächskonzerte bis hin zu speziell für Kinder und Jugendliche konzipierten Programmen sowie Workshops zur historischen Aufführungspraxis.
Ein besonderes Anliegen des Ensembles ist es, Barockmusik zugänglich und unmittelbar erfahrbar zu machen sowie vergessene Nürnberger Komponisten wiederzuentdecken und ihre Musik einem neuen Publikum näherzubringen.
Regelmäßig arbeitet Nürnberg Barock mit wichtigen Kulturinstitutionen und Kooperationspartnern der Region zusammen, darunter die Lorenzkirche, die Altstadtfreunde Nürnberg und das Nicolaus-Copernikus-Planetarium Nürnberg. Darüber hinaus entstehen gemeinsame Projekte mit renommierten Künstlern der Region wie Julia Grüter, Anna Feith, Moritz Görg oder Helwig Arenz.
Zu den besonderen Projekten des Ensembles zählen unter anderem die Wandelkonzerte rund um den Nürnberger Komponisten Johann Philipp Krieger, die Zusammenarbeit mit dem Bachchor St. Lorenz unter der Leitung von Michael Riedel sowie innovative Konzertformate wie „The Musical Traveller – Charles Burney auf Europareise“ oder „I never wanted to be a star“, das Musik, Astronomie und visuelle Projektionen im Planetarium miteinander verband.
Im Mai 2026 debütiert Nürnberg Barock bei den Internationalen Gluckfestspielen mit dem interdisziplinären Konzertformat „Orpheus underground“. Gemeinsam mit dem außergewöhnlichen Sopranisten Samuel Mariño, dem Live-Elektronik-Künstler Kostia Rapoport und dem Schauspieler Sascha Tuxhorn entsteht ein neuartiger Klangraum zwischen Barockmusik, Gesang und elektronischer Klangkunst. Das Projekt steht beispielhaft für den innovativen Anspruch des Ensembles, Alte Musik neu zu befragen und in aktuelle kulturelle Kontexte zu übersetzen.
Neben seiner künstlerischen Arbeit engagiert sich Nürnberg Barock intensiv für kulturelle Teilhabe. Durch das Prinzip „Pay what you can“ sowie durch Kinderkonzerte und Vermittlungsangebote schafft das Ensemble niederschwellige Zugänge zu hochkarätiger Kultur und erreicht Menschen unterschiedlichsten Alters und Hintergrunds.
Die Musiker:innen

Katharina Lobé
(Violine)
„Ich liebe das Erdige im Klang der Darmsaiten und dass es auch mal ordentlich krachen darf, wenn wir in die Saiten greifen.“

Lina Jarvers
(Violine)
„Alte Musik ist wie eine Sprache aus der Vergangenheit – sie spricht jedoch über menschliche Geschichten und Gefühle, die immer aktuell bleiben. Dies gemeinsam mit wunderbaren Kolleg:innen und dem Publikum zu erleben ist eine große Freude.“

Julia Scheerer
(Violine)
„Ich spiele bei Nürnberg Barock, weil mich das Spiel meiner phantastischen Mitspieler:innen berührt und inspiriert.“

Monica Sardón Hidalgo
(Violine)
„Bei Nürnberg Barock habe ich Kolleg:innen gefunden, mit denen man richtig ausdrucksvolle und kontrastreiche Musik machen kann – egal bei welchem Musikstück!“

Adam Lord
(Violine)
„Der warme Klang der Darmsaiten erzeugt ein für mich unvergleichliches Gefühl der Geborgenheit.“

Alma Milbradt
(Violine & Viola)

Anna Rudolph
(Violoncello)
„Als Continuo-Cellistin habe ich viel Einfluss auf die Gesamtgestaltung und wechsle zwischen solistischen, begleitenden und vermittelnden Aufgaben. Diese Vielseitigkeit mag ich sehr.“

Eva Euwe
(Violone)
„Ich liebe es, Musik auf Originalinstrumenten (bzw. Kopien) zu spielen – egal ob Bach, Mozart oder Strawinsky. Das Instrument gibt mir immer Anweisungen, wie die Musik am schönsten gestaltet werden kann, was Sinn macht und was weniger Sinn macht.“

Dominik Heidl
(Cembalo)
„Barockmusik ist für mich ein kulturelles Erbe, das die Mannigfaltigkeit musikalischer Ausdrucksmöglichkeiten zeigt und Publikum und Musiker in gleicher Weise fasziniert.“
Gern gesehene Gäste:
Ekaterina Zeynetdinova, Violine
Franziska Kiesel, Violine
Wakana Nishimura, Violine
Iddo Zhang, Violine & Viola
Veronika Schöttl, Viola
Victor Töpelmann, Gambe & Violoncello
Janina Zhang, Violoncello
Soshi Nishimura, Violone
Tabea Wink, Blockflöte
Marie Erndl, Blockflöte
Friederike Köhncke, Oboe
Beata Polonkai, Oboe
Elisabeth Kaufhold, Fagott
Saki Sugawara, Fagott
Oleg Czuchlieb, Laute
Julian Zwickler, Laute